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2013/12/18

The Evergreen Dress (MMM #12)


Who needs a christmas tree when you can look like one? I have a new dress to show and today, you're going to actually see me wearing it! I apologize for posting so many pictures of dresses on my dress form lately and only writing to the German audience. I will do two proper posts with my holiday dresses (a Colette Laurel and an Emery Dress by Christine Haynes) this weekend, I promise! My plan is to take some pictures in my parents' house where it actually looks a bit festive and where they actually have a christmas tree. Until then, I am the only christmas tree on this blog.

Hallo Zusammen! Ich mache euch heute den Weihnachtsbaum und bin noch ein letztes Mal in diesem Jahr beim MMM dabei. Ich zeige euch das jüngste Kleid, das ich genäht habe, und das auch das letzte für dieses Jahr bleiben wird. Zum Ende meines ersten Jahres als Näherin und Bloggerin wäre jetzt eine Retropsektive sicherlich angebracht. Ich glaube, ich nutze die Zeit ohne Nähmaschine an den Feiertagen (schnief) um mal runterzukommen, in Ruhe zurückzuschauen und verschiebe diesen Post aufs nächste Jahr. 




I have the goal to become a bit more structured on this blog, so I'm going to give you the details first:

Pattern: burda 7034 (on the German burda website it's downloadable, in the US it seems to be only available in print)
Fabric:  viscose Jersey from the local shop in dark green/teal (EUR 15,- per metre), I used 2.5 metres
Size: around 42
Alterations: raised the armholes, took sleeve pattern from this dress, did a narrow-shoulder adjustment, lengthened the bodice by 2cm, shortened the skirt by ca. 7 cm, used facings instead of lining the bodice
 
Für das nächste Jahr habe ich mir auf jeden Fall schonmal vorgenommen, ein bisschen strukturierter vorzugehen, deswegen fange ich mal gleich an und gebe euch die wichtigen Info zum Kleid direkt: 
 
Schnitt: burda 7034
Stoff: tannengrüner Viskosejersey (EUR 15,-/m), ich habe 2,5 m gebraucht
Größe: ungefähr 42
Anpassungen:  Armausschnitte verkleinert und höher gesetzt, die Ärmel von diesem Kleid übernommen, Schultern verschmälert, Oberteil um 2cm verlängert, Rock um ca. 7 cm verkürzt, Belege am Halsauschnitt statt Futter

 
At the beginning of this project, there was the fabric. I saw this fabric at a local store and had to buy it. It's a rayon knit with some elasthane and a bit of nylon. The texture is almost like a neoprene but it feels soft and silky. It has some stretch but only when you pull at it. The skirt of the dress is quite heavy but it still doesn't pull the entire dress down. The colour is actually a bit greener (and less blue) than it looks in the pictures. Although I took pictures in the middle of the day, I still had to use a flash and therefore the pictures are all a bit crappy. 

Ganz am Anfang war der Stoff. Ich habe diesen bei Stoffe Müller in Köln erstanden, der war für mich ein Must-have. Ich will unbedingt mehr grüne Kleider haben und tragen, denn die stehen mir ganz gut, wie ich finde. Die Farbe ist eigentlich ein bisschen grüner und weniger blau als auf den Bildern. Trotz Tageslicht musste ich beim Fotografieren blitzen, deswegen ist mal wieder alles ein bisschen von der Realität entrückt. Es handelt sich um einen stabilen Viskosejersey mit Elasthan und einem bisschen Nylon. Er ähnelt einem Neopren, ist aber dünner, weicher und seidiger. Er ist natürlich stretchig, aber nur wenn man dran zieht. Der Rock am Kleid ist ziemlich schwer, zieht das Kleid aber nicht runter. Die Qualität ist wirklich einsame spitze, dafür gebe ich gerne auch 15,- Euro den Meter aus. 

 
My inspiration for the dress was this, a simple skater dress with a circle skirt. However, I knew that I needed at least some darts in the bodice. I also drew a half circle skirt only to realize that I didn't have enough fabric for the length I wanted/needed. Then I came across this dress Katie made, for which she also used a knit fabric. She had used the burda pattern 7034 (the "x-shape dress" - don't know what this is about) and transformed it into something wearable and casual. I mean, that pink fabric that looks like a candy wrapping paper? Come on, burda!

Ich hatte für den Stoff so etwas im Sinn. Allerdings wusste ich, dass ich trotz Stretch mindestens ein paar Abnäher für die Kurven brauche. Ich hätte auch gerne einen halben Tellerrock gehabt, aber für die gewünschte Länge hätte die Stoffmenge nicht gereicht. Beim Herumstöbern ist mir dann dieses Kleid von Katie untergekommen, das ebenfalls aus einem stabileren Stretch gemacht ist. Sie hatte den Schnitt burda 7034 (das Cinderella-Kleid) komplett verwandelt und tragbar gemacht. Mittlerweile habe ich einige schöne und tragbare Versionen gesehen, auch beim WKSA haben sich ja manche diesen Schnitt ausgesucht. Der Schnitt ist so simpel und wandelbar, aber da muss man erstmal drauf kommen nachdem man sich vor Schreck vor dem Bonboneinwickelpapierstoff weggedreht hat. 


 burda 7034 (source: burdastyle.de)
 burda 7034 (source: burdastyle.de)

I checked on my dress form if the pleats looked ok with my thick fabric and they did. The skirt probably isn't made for more pear-shaped girls but I don't mind a bit of volume around my hips. I didn't do a muslin due to sheer lazyness. I just had a look at the bodice pattern pieces and changed some things directly after comparing them to other patterns that fit me well. I raised the armhole and made it quite small. I did an NSA because I always have to and I lenghthened the bodice by 2 cm just to be on the safe side. I didn't want to line the dress, so I drew some neckline facings with my new pattern pieces.


Bevor ich mit dem Schnitt losgelegt habe, habe ich noch an der Puppe drapiert um zu checken, wie die tiefen Falten sich mit dem dicken Stoff machen. Natürlich trägt der Rock an den Hüften ein gutes Stück auf, aber das ist bei mir nicht das Problem (dafür kann ich keine Bleistiftröcke tragen). Ein Probeteil hab ich nicht gemacht, dafür einfach direkt am den Schnitteilen - unter Zuhilfenahme anderer, passender Schnitte - Änderungen vorgenommen. Ich habe die Schultern verschmälert, weil ich das sowieso immer machen muss. Dann habe ich noch die Armlöcher so klein wie möglich gemacht und die Ärmel von diesem Ottobre-Kleid übernommen. Das Oberteil habe ich einfach mal zur Sicherheit um 2cm verlängert. Ein Futter kam nicht in Frage, also habe ich mir mit den geänderten Schnittteilen gleich noch Belege gezeichnet. 


Originally I had cut a size 44 like ususal. Burda says I am a 48 and I always, always cut a 44 just to make the garment even smaller in the end. That's what happened with this dress as well. Of course, with the knit fabric I could've gone with a 42 right away. Instead, I basted the bodice together and then took in the side seams by about 1 cm on each side and also cut off about 1 cm at the center back. When sewing the bodice for real, I inserted the sleeves before closing the side seams. Then it fit me like a glove and the rest was a breeze. I am quite satisfied with my pleats and my invisible zipper. The facings worked out well and are not visible on the outside. To even add more invisibility, I hemmed both the sleeves and the skirt by hand. I'm really glad I did that extra step because when I hem knits with my machine, it always stretches the fabric.

I hatte ursprünglich eine 44 zugeschnitten, so wie immer bei Burda. Die meinen übrigens, ich wäre eine 48. Ich nähe dann trotzdem immer eine 44 und mache am Ende doch noch mal was enger. Das war auch hier, gerade mit dem Stretch, der Fall. Ich habe das Oberteil erstmal geheftet, dann nochmal jeweils 1 cm an den Seiten und auch an der hinteren Mittelnaht weggenommen. Bevor ich dann wirklich das Oberteil zuammengenäht habe, habe ich die Ärmel flach liegend angenäht. Das Kleid passt jetzt wie angegossen. Der Rest war ein Kinderspiel - ich bin auch ziemlich zufrieden mit den Falten und mit dem sehr unsichtbaren unsichtbaren Reißverschluss. Die Belege waren eine gute Idee und drücken sich auch nicht nach außen durch. Um die "Unsichtbarkeit" weiter durchzuziehen, habe ich dann sowohl die Ärmel als auch den Rock von Hand mit einem ganz lockeren Stich von innen gesäumt. Ich bin froh, dass ich mir die Mühe gemacht habe. Leider kann ich nämlich an meiner Nähmaschine den Nähfußdruck nicht verringern, und wenn ich Jersey mit z.B. der Zwillingsnadel säume, dann wird der Stoff immer ein bisschen gedehnt und wellt sich dann. Das wäre ja bei dem Rock total doof gekommen, nicht war? 


Oh my, this post wasn't supposed to become so long. Just one more thing though. I used some left-over viscose fabric from an upcycling project I never showed you for the pockets. The white pattern on the black fabric is actually just some dots that maybe form some sort of flower. But when my boyfriend saw the fabric for the first time he instantly said "these are storm troopers, don't you see it!?". Haha, since then I cannot see anything else on the fabric than an army of storm troopers.

Ohje, jetzt ist der Post schon wieder so lang geworden, dabei muss ich doch noch eine MMM-Tour machen. Ein letztes Wort zu den Taschen - ja, das Kleid hat auch Taschen. Ich habe dafür ein paar Reste von einem Upcycling-Projekt genommen, eine schwarze Viscose mit kleinen weißen Punkten. Ich konnte darauf nicht wirklich ein Muster erkennen, aber als mein Freund den Stoff sah, sagte er gleich: "Das sind doch Sturmtruppler, siehst du das nicht!?". Seitdem kann ich auf dem Stoff nichts anderes mehr erkennen als eine Armee von Sturmtrupplern. Ich hab jetzt also echt voll die Nerd-Taschen! 

Ok, das war es jetzt aber echt. Ich schaue mal noch beim MMM vorbei und lasse mich berieseln, mehr geht heute nicht mehr!

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2013/10/30

Bunny Blouse (MMM #11)



Good evening! I'm lacking time for blogging at the moment. Also, I have a certain picture in my head how this blog and especially the pictures in my posts are supposed to look (one day). Unfortunately, this leads to even less blogging currently. And that's not the point, is it? Since I do have some new stuff I really want to show off, let's just get this done now, yeah?


Guten Abend allerseits. Mir fehlt momentan leider die Zeit und die Motivation zum ausführlichen bloggen. Außerdem habe ich eine gewisse Vorstellung wie mein Blog und besonders die Bilder darin (irgedwann mal) aussehen sollen. Leider führt dieser Anspruch gerade zu noch weniger Posts. Für den MMM bin ich jetzt zwar auch schon reichlich spät dran, aber ich will euch doch mein Blüschen zeigen! Ich muss gestehen, die Bilder sind schon ein paar Tage alt. Da ich die Bluse heute trage gilt das trotzdem, oder? 


source: burdastyle.de


Today I'm showing a peplum blouse made form the bunny fabric I bought in Berlin. The pattern is a Burda, I could only find on the German page (here). I did quite a few changes though. I changed the collar to a Peter Pan collar and shortened the sleeves. I just hemmed the sleeves instead of dealing with the instructions for the cuffs. Also, I didn't double the fabric to make the peplum. This way, the peplum is longer and doesn't stand out so much which really looked risdiculous. I had cut the button placket pieces a bit longer in order to match the pattern. Since I needed the full length in the end, the bunnies just go wild now.

Ich zeige heute eine Schößchenbluse, genäht aus dem wunderbaren Häschenstoff, den ich am Maybachufer erstanden hatte. Der Stoff fühlt sich ganz wunderbar seidig an und hat ein ganz klitzekleines bisschen Stretch, was für eine Bluse nicht das Schlechteste ist. Was mir am besten gefällt ist, dass der Untergrund des Stoffs wirklich schwärzer als schwarz ist.


Das Schnittmuster ist aus der Burda (hier), wurde aber von mir ein bisschen verändert. Ich habe den Kragen in einen Bubikragen umgewandelt und die Ärmel gekürzt und einfach gesäumt. Mit langen Ärmeln erschien mir das ganze doch ein bisschen zu steif. Außerdem habe ich das Schößchen nicht doppellagig an die Bluse genäht, wodurch es auch länger wurde. Das bauschige, kurze Schößchen sah nun wirklich ziemlich lächerlich aus. So musste ich zwar alles säumen, aber das war es wert. Die Knopleiste hatte ich vorsichtshalber länger zugeschnitten, eigentlich um das Muster in der Mitte nicht zu unterbrechen. Jetzt springen die Häschen halt ziemlich wild herum. 


I didn't have any major fittng issues with this pattern. I had some excess fabric above the breast so I just made the darts a bit wider. To compensate for the smaller arm hole, I cut off a bit at the shoulder to make them narrower at the same time. Easy fix!

Mit der Passform hatte ich so gut wie keine Probleme. Über der Brust hatte ich zuerst ein bisschen zu viel Stoff und die Schultern waren wie immer ein bisschen zu breit. Um das Problemchen zu lösen habe ich die Brustabnäher einfach ein bisschen breiter gemacht und oben an der Schulter ein bisschen was weggeschnitten. Das Armloch war dann also wieder so groß wie vorher, die Bluse passte und die Ärmel gingen problemlos rein. Easy peasy!


Oh and, the wrinkly skirt is also self-drafted and sewn. I made it from the left-over fabric from this dress. My plan is to buy a bit extra in the future of every knit fabric and make a mini-skirt. Usually I'm buying the thin and cheap ones from H&M. Next week I'm going to make a full series. I will wear nothing else this fall/winter and I can leave the jeans in the closet. Yay! 

Ach ja, der verknitterte Rock ist auch me-made! Es handelt sich um einen einfachen Schlauch mit einem Taillenbündchen, genäht aus dem Stoffrest von diesem Kleid. Ich kaufe jetzt von jedem Jersey ein bisschen mehr um dann noch einen Mini-Rock zu machen. So muss ich nicht mehr die dünnen von H&M kaufen und kann den ganzen Herbst/Winter so rumlaufen und auf Jeans verzichten. Jippieh. Jetzt geht's ab zum MMM, mehr me-made-Klamotten bewundern. Nebenher - ich gestehe - schaue ich mir die Designs bei Fashion Hero an.
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2013/10/16

MMM #10 - finally some green!


This dress has eyerything I need right now! It's warm, it's green, it's simple and it's yet another pyjama! 

Dieses Kleid hat einfach alles was ich gerade brauche: es ist warm, es ist grün, es ist einfach und es ist schon wieder fast ein Schlafanzug!

Source: http://www.ottobredesign.com/

I'm so happy that I lost my fear of sewing with knits - due to good practice with a lot of baby pants and hats. I'm also very happy that I bought this Ottobre design magazine with the shirt/dress basic patterns that I can use and hack for so many things. For this dress I used the raglan sleeve version I had already made a shirt of. It fits me well in the shoulders and I could avoid a gaping back neckline (a problem I often have) by just making the back middle part a bit smaller. 
 
Ich bin so froh dass ich mittlerweile keine Angst mehr vor Stretch-Stoffen habe. Das liegt vor allem daran, dass ich in letzter Zeit viel mit Baby-Hosen und -Mützen (als Geschenke) geübt habe. Ich bin auch froh, dass ich diese Ausgabe vom Ottobre Design-Magazin mit den Basis-Schnitten für Shirts und einfache Kleider gekauft habe. Für dieses Kleid habe ich die Raglan-Version genommen, ein Shirt hatte ich bereits ausprobiert. Der Schnitt sitzt mir gut an den Schultern und außerdem habe ich nicht das Problem mit einem zu weiten Halsausschnitt hinten. Hier kann man einfach am Hinterteil in der Mitte etwas wegnehmen. 


I added my personal design feature by doubling the lower front piece. I hemmed this bit at the top before attaching it when sewing all layers together. I then created two big pockets by sewing the front layers together with a vertical seam. 

Ich habe das Design des Kleids ein bisschen verändert, indem ich den Rock vorne doppelt zugeschnitten habe. Erst habe ich dieses doppelte Teil dann oben versäumt und dann einfach beim Zusammenfügen von Vorder- und Rückenteil mit eingefasst. Um die beiden großen Taschen zu erhalten, hab ich dann einfach am Ende nochmal eine vertikale Naht auf dem Vorderteil gemacht. 



The fabric is a very soft and warm sweat jersey I bought from a Dawanda-Sop (kind of the German etsy) and I used a bit less than 2 metres. My sewing machine  - which was super cheap - has a programme that does a stretch stitch and an overcast stitch at the same time. I only add a very tiny seam allowance to the pattern and then sew along the raw edges. It's super quick, easy and looks neat!

Der Stoff ist ganz kuscheliger und warmer Sweat-Jersey, den ich auf dawanda erstanden habe. Ich habe für das Kleid ein bisschen weniger als 2 Meter gebraucht. Meine wirklich sehr günstige Nähmaschine hat dieses Programm, das gleichzeitig einen Stretch-Stich macht und auch versäubert. Ich gebe zum Schnitt einfach nur eine ganz kleine Nahtzugabe und nähe dann entlang der Schnittkanten. Das ist praktisch, geht schnell und sieht auch noch gut aus! 


This is yet another addition to my autumn closet I am really happy with! Let's check out now how others cope with that cold and rainy weather at the MMM-Blog.

Dieses Kleid ist eine sehr gute Ergänzung zu meiner Herbstgarderobe und ich bin wirklich glücklich damit! Merkt man gar nicht, oder? Ich schau mir jetzt mal auf dem MMM-Blog an wie die anderen Teilnehmerinnen so mit dem Nass-Kalt umgehen.

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2013/10/02

MMM #9 from Berlin


Hi again from Berlin! Today is our last day in this lovely city and we're heading north later today. It's also Me-Made-Mittwoch (Me-Made-Wednesday) and I'm showing a new dress. It's a very simple striped dress from a wonderful jersey fabric. I have no idea what kind of fabric this exactly is but it's oh so wonderful. It was easy to sew with, it's warm, it stays in shape even when wet and it has two differently striped sides. I got it for EUR 15 a metre at a local store.

Nochmal Hallo aus Berlin! Heute ist leider schon unser letzter Tag hier, später geht es weiter an die Ostsee. Aber weil Mittwoch ist, und ich selbstgenähtes trage, reihe ich mich noch schnell beim MMM ein. Ich zeige heute ein ganz einfaches Streifenkleidchen, das jetzt schon der Dauerbrenner meiner Herbstgarderobe ist. Genäht ist es aus einem Jersey von Stoffe Müller in Köln (15 EUR/m). Ich weiß mal wieder nicht, wie der Stoff genau zusammengesetzt ist, aber er ist ein absoluter Traum! Schön weich und warm, trotzdem stabil (sogar in nassem Zustand) und dann auch noch zweilagig gestreift!


The pattern I used is from the current issue (05-2013) of Ottobre Design Magazine and it's actually a tunic. so I lengthened the whole thing a bit but left the sleeves at elbow length. This way I could squeeze the dress out of 150 cm of fabric. Thi is the first issue of Ottobre that I actually bought because it has really great basic patterns. I also made a raglan shirt from the same fabric in a different colour and I'm planning to make the coat from the cover as well.

Der Schnitt ist aus der aktuellen Ottobre Design (05-2013) und ursprünglich als Tunika gedacht. Bei meinem Kleid habe ich noch ein bisschen in der Länge hinzugegeben, dafür aber die Ärmel auf Ellbogen-Länge gelassen. So konnte ich alles auf 150cm Stoff unterbringen. Ich habe mir die Zeitschrift zum ersten Mal gekauft weil diese Asugabe so tolle Basis-Schnitte beinhaltet. Ich habe aus dem gleichen Stoff in einer anderen Farbe auch noch ein Raglan-Shirt genäht und außerdem will ich noch die Jacke vom Cover nähen. 

source: http://www.ottobredesign.com/

So, here's another picture from Berlin - me and my dress in front of the Berlin wall at Eastside Gallery. I'm going to do a wrap up of our tour and my shopping trophies once we're back home next week!

Zuletzt also noch ein Bild an der Frau, posierend an der Eastside Gallery. Sobald wir nächste Woche wieder zu Hause sind berichte ich nochmal von unserer Tour und den schönen Dingen die ich ergattern konnte! Zu den anderen Mittwochs-Outfits geht es hier entlang



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2013/09/18

MMM #8 - with Martha


Here's another one of my makings from the weekend. It's a dress off the pattern "Martha" from German pattern designer "Milchmonster".

Es ist (noch) Mittwoch und ich trage heute ein neues Kleid - meine am Wochenende genähte "Martha".


There's not much to say - the pattern is great and comes with various pieces you can combine as you like. I really like my dress - it came together in no time, it's comfortable and warm (another pyjama for daytime). Although...erm...by looking at the pictures, I realized that it looks a bit too much on the short side and that it actually resembles a Star Trek uniform. The fabric is a heavy black knit from a local store. My "touch of colour" around the pockets was made from grey-and-black-striped jersey.

Das Schnittmuster ist ziemlich vielseitig, es gibt viele Extras, die man miteinander kombinieren kann. Ich mag meine sehr einfache Version, die war sehr schnell gemacht und ist extrem bequem (noch ein Schlafanzug zum Ausgehen). Jetzt wo ich die Fotos ansehe muss ich allerdings zugeben, dass es vielleicht doch ein bisschen zu kurz geworden ist und außerdem erinnert es mich doch sehr an eine Star Trek-Uniform. Der Stoff ist ein schwerer schwarzer Sweat vom Stoffe Müller in Köln (neuerdings wirklich mein liebster Laden). Ich wollte nicht so ein buntes Teil, also habe ich nur die Ränder der Taschen noch mit schwarz-grau gestreiftem Jersey "farblich" hervorgehoben.





Ok, I just promised my bf that it will just take a minute. If you want to see more self-made outfits, please refer to the MMM-blog. Live long and prosper!

Also gut, ich habe meinem Freund gerade versprochen es kurz zu halten. Beim MMM gibt es heute wieder zahlreiche schöne self-made-Outfits zu bestaunen. Lebet lang und in Frieden!



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2013/09/04

MMM #7


Ich muss ganz schnell zurück an den Näh-Tisch, deswegen gibt es heute nur einen kurzen Post zum Me Made-Mittwoch mit einem schon halb bekannten Kleidungstück.


Den Rock habe ich aus meinem allerersten Kleid gezaubert, das bei erneuter Anprobe mit mittlerweile mehr Anspruch bezüglich Passform doch um die Arme ein bisschen zu eng war. Ich hatte noch überlegt, ob ich das Kleid für den Sommer etwas kürzen soll. Dann habe ich mich aber entschlossen, die Länge des Rocks beizubehalten und stattdessen das Oberteil abzuschnibbeln. Aus dem Rest wurde ein neues Taillenband, neuer Reißverschluss rein und fertig.

Die roten Schuhe sind auch ein bisschen selbst gemacht. Diese waren ursprünglich mal weiß und letzten Sommer nach einmaligem Anziehen (und einem Sprung in eine Matsch-Pfütze) gar nicht mehr so weiß. Warum ich in eine Matsch-Pfütze gehüpft bin, das verrate ich nicht. Weil die Flecken auch nach dem Waschen nicht ganz raus waren, habe ich die Schuhe einfach rot gefärbt. Keine Spur mehr von Matsch!

vorher

So, ich geh dann mal mein Camí Dress fertig machen, das will Freitagabend getragen werden.

Zu den schönen Me-Made-Outfits des heutigen Mittwochs geht's hier entlang.
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2013/08/28

Übergangsröckchen (MMM #6)


Das Ende der MMM-Sommerpause leitet zugleich den Anfang meiner Herbstpläne ein. Ich trage heute - noch spätsommerlich ohne Strumpfhosen - einen neuen Rock nach diesem Burda-Schnitt.


Wie man sieht habe ich den Reißverschluss durch eine Knopfleiste ersetzt. Dazu habe ich am Schnitt einfach den RV-Teil abgeschnitten und an beiden Seiten ein paar Zentimeter für eine Knopfleiste hinzugefügt.

Der Stoff ist ein grauer Baby-Cord ohne Stretch, den ich vor ein paar Wochen auf dem Kölner Creativ-Sommer erstanden habe. 


Der Rock hat ein schön breites Taillenband, vorne ist er in Falten gelegt und hat seitliche Eingrifftaschen. Hinten hat er Abnäher und aufgesetzte Patten. 


In der Länge habe ich ein bisschen hinzugegeben und den Saum am Ende unsichtbar von Hand angenäht. 

Und damit ich auch gut Strumpfhosen darunter tragen kann und trotzdem nichts klebt, habe ich ihn komplett gefüttert. Das Futter habe ich dazu einfach vorne und hinten mit ein paar Abnähern versehen. 


Auf dem MMM-Blog gibt es heute noch ein paar schöne Sommerkleider zu bewundern.
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2013/06/26

MMM #5


Heute findet der letzte MMM statt, bevor die Organisatorinnen-Crew in die wohlverdiente Sommerpause geht. Wenn jetzt nur noch Sommer wäre.

Eigentlich wollte ich heute mein neues Kleid zeigen (ein Hazel von Colette), das ist aber nicht für 14 Grad bestimmt. Stattdessen trage ich heute meine erste selbstgenähte Hose nach einem Schnittmuster aus der Burda (hier). Allerdings hat mein Endergebnis mal wieder wenig mit dem eigentlichen Schnitt zu tun. Ich habe die Beine um ein Stück verlängert, begradigt und die Belege weggelassen. Ich habe zwar eine Größe kleiner genäht als ich eigentlich müsste, dann aber am Ende noch zweimal alles enger gemacht. Die Hose sitzt auch wegen der Weite auf der Hüfte und nicht in der Taille. Deswegen musste ich dann auch noch die Schrittlänge verkürzen.

Naja, es war ja meine erste Hose, ich sehe sie als Übungsteil. Tragbar ist sie trotzdem.

Wegen der ganz füchterlichen Lichtverhältnisse habe ich heute (und in der gesamten letzten Woche) keine ordentlichen Fotos hinbekommen. Ich bitte also um Entschuldigung für die exzessive Nachbearbeitung. Der Stoff ist übrigens blau, schön fest und hat einen leichten Stretchanteil. Perfekt für eine Hose also.

Ich habe mir dann heute Morgen natürlich auch noch eine Strickweste übergzogen weil brrr.

Allen die jetzt schon in den Urlaub gehen (müssen) wünsche ich eine erholsame Sommerpause! Hier gibt es die heutigen Me-Made-Outfits zu bewundern.




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2013/06/19

MMM #4


Ich trage heute mein neues Lieblings-Sommerkleidchen. Der Schnitt ist die schon oft gesehene und (von anderen) verbloggte Nummer 101 aus der Burda Style 02/2011.


Den Stoff habe ich als Zuschnitt für EUR 5,- auf dem Stoffmarkt gekauft und dann nach einem einfachen Schnitt gesucht der mit ca. 160 cm auskommt. Mit diesem Burda-Schnitt hatte ich schon lange geliebäugelt. Einer Anleitung bedarf es nicht, sodass ich mich von der Burda nicht verwirren lassen musste. Ich habe sowohl Vorder- als auch Rückenteil im Stoffbruch zugeschnitten und somit nur vier Teile verarbeitet. Warum man das Rückenteil erst zweimal zuschneiden und dann in der Mitte zusammennähen soll leuchtete mit so gar nicht ein.


Der Reißverschluss befindet sich eigentlich an der Seite - ich habe ihn komplett weggelassen. Das Kleid lässt sich einfach über den Kopf ziehen und sitzt trotzdem gut.


Ich habe auch das Futter weggelassen und die Kanten einfach mit neon-orange-farbenem Schrägband versäubert. Das Kleid war für die heutigen Temepraturen genau das Richtige!


Hier ist die Outfit-Parade vom heutigen MMM zu finden, mit noch viel mehr luftigen Sommerkleidchen.



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2013/05/15

MMM #3


Ich trage heute mein Himmelfahrtskleid, nach dem Schnittmuster "Gathered Sundress" von Pattern Runway. Glücklicherweise funktioniert das Kleid ganz gut mit Strumpfhosen und Strickwestchen.  Hat sonst noch jemand darüber nachgedacht die Heizung wieder anzuschalten?


Den Entstehungsprozess des Kleides habe ich hier bereits dokumentiert.

Ich mag den Schnitt wirklich sehr und habe (trotzdem mit ein paar Änderungen) schon mit der zweiten Version angefangen:


Wenn dieses zweite Sundress fertig ist, muss aber wirklich wieder die Sonne scheinen!!!

Bis dahin einen schönen Tag allerseits! Die gesammelten Outfits des heutigen Mittwochs gibt es hier zu bewundern.
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2013/05/01

Das Bettlakenkleid (MMM #2)


Ich hatte mir vorgenommen ein Kleid zu nähen, das ich tatsächlich auch im Alltag tragen werde. Gesagt, getan. Auf diesem Kleid steht mein Name. Das passt zu mir wie heiße Himbeeren auf Vanille-Eis. Ich finde den Schnitt einfach sensationell - elegant und retro-schick, bequem, sommerlich und trotzdem Büro-tauglich.  Zu alledem war das Kleid auch noch sau-günstig  - *klopft sich selbst auf die Schulter*. 

Hier die Fakten:

Schnitt: Vogue 8577, Variante A
Stoff: Eine Bettwäsche-Garnitur "Dvala" vom Möbel-Schweden (140 x 200 cm, also fast 4 Meter Stoff plus Kissen für Euro 14,95), und ein kleiner Rest vom Cambie-Futter für den Unterrock.
Sonstiges: Paspel für ca 20 Cent und 10 Knöpfe á 55 Cent, ein bisschen Baumwollvlies.


Änderungen am Schnitt: Habe den Rock (wie immer) um 5 cm verlängert. In Originallänge hätte es aber trotz meiner 181cm sehr gut hingehauen. Außerdem hat der Unterrock nicht exakt den Schnitt wie vorgesehen, sondern wurde etwas "abgespeckt".


Langfristig habe ich nicht vor, mein Geld einfach dem Möbel-Schweden statt z.B. dem Klamotten-Schweden in den Rachen zu werfen (zwecks Weltverbesserung und so). Im Moment fühle ich mich aber noch nicht so sicher, dass ich für ein neues Schnittmuster leichtfertig einen teuren Stoff verschnippeln würde. Bei diesem Schnittmuster war das auch sinnvoll, weil nicht ganz einfach (auch wenn es mit "easy" betitelt wird). 

Die meisten Probleme hatte ich bei den Taschen. Erst habe ich minuten-, ach was stundenlang, abwechselnd die Anleitung angestarrt und die Schnitteile gedreht und gewendet. Zwischendurch ausgiebiges am-Kopf-kratzen. Das Internet half leider auch nicht weiter. Nun hatte ich die Taschenblende schon mühevoll mit einer Paspel veredelt (zum ersten Mal), auf die Taschen konnte ich nicht verzichten. Überhaupt sollte niemand auf Taschen in einem Kleid verzichten. Irgendwann habe ich verstanden, dass man tatsächlich von mir verlangt, eine konvexe Kurve an eine konkave Kurve zu stecken. Bei der ersten Tasche habe ich den Rand vom Rock eingeschnippelt was das Zeug hält. Das Ergebnis: große hässliche Falten. Bei der zweiten Tasche habe ich das eine Teile (die konkave Rundung) beim Nähen ein bisschen gedehnt. Ergebnis: Kleine und regelmäßige Falten. Beide Taschen habe ich gelassen wie ich sie schuf. Schwarz verzeiht ja einiges.


Ursprünglich hatte ich vor, nur das Oberteil zu füttern damit die Bettwäsche auch für das ganze Kleid reicht. Allerdings war der Stoff dazu zu durchsichtig. Ich habe mir für den Unterrock dann selbst einen Tellerrock mit einem kleineren Umfang aus einem Rest Stoff gezeichnet. Der Oberstoff ist doch relativ steif. Hätte ich alle Schnitteile wie vorgesehen für das Futter nochmal zugeschnitten hätte ich ein wahres Rock-Monstrum geschaffen. Letztendlich musste ich trotzdem über 7 Meter Saum nähen, und das auch noch in rund. Da floss der Schweiß in Strömen. 

 
Ich hatte mich übrigens - trotz Probeteil - in der Größe total vertan. Spät am Samstag-Abend hatte ich beide Schichten zusammengefügt und bin kurz vor dem Schlafengehen nochmal hineingeschlüpft. Entsetzt musste ich feststellen, dass mir das Kleid vieeeeeeeel zu groß war und eher an eine Kutte erinnerte. Nach einer schlechten Nacht habe ich also direkt nach dem Frühstück am Sonntag wieder alle vier Seitennähte aufgetrennt und um 2 cm versetzt. Obwohl ich zwischendrin immer wieder anprobiert hatte musste ich also am Ende ganze 8 (ACHT!) cm im Umfang wegnehmen. Beim Auftrennen habe ich mir noch den Nahttrenner in die Hand gerammt und dachte kurzzeitig, dass das wohl nach dem Wochenende behandelt werden muss (Mitleids-Foto anbei).



Am Sonntag traf mich noch ein weiterer Schlag. Ich war davon ausgegangen, dass ich die Armausschnitte nicht säumen muss, schließlich ist das Kleid ja gefüttert. Laut Anleitung sollten die Armausschnitte mit Schrägband eingefasst werden. Vor dem Schrägband habe ich mich ja bisher gedrückt. Ich dachte tatsächlich, ich wüsste es besser, bis ich einen Armausschnitt von innen abgesteppt hatte und versuchte habe das Kleid zu wenden. Der Schrei war laut, das Fluchen dreckig. Wenn man dann merkt "das KANN ja gar nicht funktionieren", da kommt man sich ganz schön doof vor, wa? 

Also, auch diese Naht musste wieder auf. Glücklicherweise hatte ich noch einen anderen, robusten, schwarzen Stoff da, aus dem ich mir dann ein bisschen Schrägband geschnitten habe. Ich habe die Armausschnitte mit einem "edlen Saum" abgechlossen (danke, Elke und Lucy). Hat gut geklappt, sieht gut aus, und wird jetzt auch endlich an der Bluse Anwendung finden. Beim nächsten Mal werde ich nur eine Falte in das Schrägband bügeln, das reicht dafür nämlich auch.   


Montag Abend habe ich noch ganz gemütlich die Knopflöcher und Knöpfe angenäht, also nur ein bisschen mehr als ein Wochenende für das Kleid gebraucht. Ich bin stolz, dass ich es durchgezogen habe, schließlich wird das Wetter auch bald wieder wärmer und der Mann im Hause muss nicht an jedem Wochenende lernen und ist somit beschäftigt. 


 Fazit: Ich hatte mich in das Schnittmuster schon wegen der Zeichnung verliebt und finde auch das Ergebnis entsprechend traumhaft. Ich mag die Silhouette mit dem breiten Mittelteil, und, dass das Kleid so schön bequem ist. Und natürlich die Maxi-Taschen in denen mein ständiger Begleiter, der L*abello, verschwindet. Allerdings weiß ich nicht, ob ich mich in nächster Zeit nochmal zu einer anderen Version aufraffe. Was mich davon abhält sind die über 20 Schnitteile, die teilweise auch noch riesig groß sind. Wer sich davon, und der zugebenermaßen breiten Schulterpartie nicht abschrecken lässt, dem sei dieser Schnitt aber definitv empfohlen.


Gestern Abend war es so kalt, dass ich mich nichtmal überwinden konnte zu Hause für die Fotos die Leggins auszuziehen. Das Kleid geht aber anscheinend auch mit.

    

So, der Feiertag kann kommen. Später wird gewandert, hoffentlich hält das Wetter. Vorher schau ich mal noch beim MMM vorbei, wer noch in seinem Sommerkleidchen friert. 

Einen schönen 1. Mai allerseits! 
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